Unser Wirken im apostolischen Dienst

Einen Titel für einen Anlass zu finden ist gar nicht so einfach. Auch für dieses Forum hatten wir zwar den Referenten, das Thema und eine Menge Ideen und Vorschläge zum Titel. Bei jedem fehlte jedoch das gewisse Etwas. Schon bald bereit, einen vorgeschlagenen Titel zu nehmen, kam plötzlich eine neue Idee auf: „Unser Wirken im apostolischen Dienst“. In diese Richtung haben wir nie zuvor gedacht! Und dennoch wussten wir sofort: Das ist es!

Erst während des Forums erkannte ich, wie passend der Titel war zu dem, was Ramu Bhalla weitergab. Ramu ist zur Hälfte Inder und zur Hälfte Schweizer. Sein Kennen einer orientalischen Kultur bereicherte unser Verständnis. Er erzählte viel aus seinem Leben, seinem Erleben, von den Erfolgen, den Stärken, den Schwächen, den Fehlern und dem Versagen. Wie ein echter Vater nahm er uns mit auf eine Reise, in der sich seine Beziehung zu Gott offenbarte. Da kam eine solche Liebe, eine solch intime Beziehung ans Licht, die nur noch hungrig machte, selbst dorthin zu gelangen. Ramu gab auch eine Menge biblischer Prinzipien durch. Einige davon sind:

  • Vertraue dem Herrn, und stütze dich nicht auf deinen Verstand;
  • Ich höre Gottes Stimme ohne Probleme, wenn ich nicht im Ungehorsam lebe;
  • Nur ich selber kann mich daran hindern, in der Fülle zu leben;
  • Wir sind zum Segnen berufen;
  • Mündigkeit bedeutet, tauglich zu sein, Regierungsgeschäfte zu tätigen. Unmündige sehen nicht, was wertvoll und was wertlos ist;
  • Alles Gute ist von Gott. Nichts Gutes kommt aus mir selber;
  • Ich kann Jesus täglich anziehen wie eine Uniform. Hier geht es um meine Identität in Jesus.

Zum Schluss ermutigte er uns, grosszügig Komplimente zu machen, an den Anderen zu glauben wie Gott an uns glaubt und ganz besonders auch, prophetisch in die Zukunft des Gegenübers zu sprechen. Wir alle waren reich beschenkt.

Erika Steiner

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