Forum: Wie bist du im Himmel bekannt?

November 2017

Das war unser Thema. Gemeinsam erlebten wir einen spannenden Tag in wunderbarer Gemeinschaft und in der Gegenwart von Gott. Wir liessen uns vielfältig beschenken an Geist, Seele und Leib.

Das Thema «Wie bist du im Himmel bekannt?» tönt mit Sicherheit ungewöhnlich! Wohl die wenigsten Christen haben sich schon intensiv damit auseinandergesetzt, wie der Himmel sie kennt. Auch bei uns in Aglow war das so, bis wir vor einigen Jahren von Graham Cooke die Lehre dazu hörten. Sehr schnell merkten wir, dass auch dieses Thema zur neuen Schöpfung, die wir sind, gehört. Gott spricht zu uns: durch die Bibel, durch Verheissungen und Prophetien, durch Träume und Visionen. Er gibt uns Aufträge und führt uns individuell einen einzigartigen, längst vorbereiteten Weg. Gott möchte, dass wir mit ihm zusammen diese Aufträge ausführen.

Er sieht uns z.B. als Wegweiser in der Wirtschaft, besonders gesalbt, um Menschen aus der Welt für sein Reich zu gewinnen, als Ermutiger unter Männern, als Vater, Mutter für viele… Das hat Gott uns persönlich zugesprochen und jetzt geht es darum, es selbst auszusprechen: Ich bin ein Wegweiser in der Wirtschaft; ich bin speziell gesalbt Menschen aus der Welt zu erreichen; ich ermutige Männer; ich bin ein geistlicher Vater, eine geistliche Mutter. Wenn wir das machen, sagen wir dasselbe wie Gott und das ehrt ihn. Gleichzeitig wird es für uns zum Ziel, genau zu dem zu werden, was Gott gesagt hat.

Wir alle fünf aus dem nationalen Vorstand haben unsere Prophetien durchforstet und festgehalten, was Gott alles gesagt hat und das am Samstag – umrahmt von dazugehörender Lehre - öffentlich vorgetragen. Es war erstaunlich viel. Einiges davon ist bereits voll sichtbar, anderes ist noch in Entwicklung oder erst zum Teil sichtbar. Es tat uns gut, es auf diese Art zu tun. Wie wunderbar ist es doch, mit Gott eins zu sein, das Gleiche zu sagen wie er. Natürlich hoffen wir, dass unsere Gäste ermutigt wurden, dasselbe zu tun.

Wir haben damit einen Teil unserer Identität in Jesus Christus weitergegeben. Wir gehören ja nicht länger uns selber, sondern Christus. Susanne Meier ging in ihrem Referat weiter auf unsere wahre Identität ein. Was mich ganz besonders bewegte ist, dass wir Schweizer nicht einmal stolz darauf sind, Schweizer zu sein. Lieber sind wir unauffällig, damit wir nicht anecken und wenn wir z.B. Englisch lernen, möchten wir gleich so tönen wie ein Amerikaner. Aber treffend sagte sie: Sei dich selber, alle anderen sind schon vergeben!

Je mehr wir unseren guten Gott kennenlernen, umso mehr verstehen wir auch, wie er uns sieht. Er liebt uns so sehr, er ist solch ein guter, zuverlässiger Gott, er begeistert, und er will uns als seine Partner.

 

Erika Steiner

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