Ein neues Jahr!

Noch selten hat mich ein Jahreswechsel so bewegt wie der vor einigen Wochen vollzogene. 2016 war ein intensives Jahr. Intensiv war das Weltgeschehen, intensiv aber auch das Glaubensleben, das neue, hoffnungsvolle Erkenntnis brachte.

Viele Propheten nehmen es wahr: Wir sind in eine neue Zeit hineingekommen. Was war ist vorbei, das Neue ist noch unbekannt und hat etwas Beunruhigendes an sich. Man braucht sich nur am Rande mit dem Weltgeschehen auseinander zu setzen und schon wird es einem klar. Die politischen Kräfteverhältnisse haben sich verschoben, nicht alles gefällt uns. In Europa stehen wir verunsichert da.

Viele Propheten glauben, dass eine sehr anspruchsvolle, herausfordernde und schwierige Zeit auf uns zukommt. Aber sie und wohl wir alle sehen auch, dass das Königreich zunehmend sichtbar wird, dass in Gottes Reich sehr viel passiert. Gerade waren wir an der Europäischen Aglow Konferenz in Lettland. Wir hörten, wie stark Gott in die moslemischen Länder hineinwirkt und wie viele Menschen zu Jesus finden. Es sind gigantische Zahlen! Diese Menschen suchen wirklich den wahren Gott und sind zutiefst berührt, wenn sie Ihn finden. Wir hörten auch, wie absolut entscheidend es für einzelne Menschen wie auch für ganze Nationen ist, in welcher Beziehung sie zu Israel stehen. Anerkennen wir wirklich, dass Israel nach wie vor das auserwählte Volk Gottes ist, mit dem Gott schon zu Zeiten Abrahams einen ewigen Bund schloss? Die meisten Menschen haben nur hier und da die Gelegenheit, es anzusprechen. Es ist begeisternd zu hören, dass diese wichtige Wahrheit auch auf höchster Regierungsebene weitergegeben wird. Auch das gibt Hoffnung.

Nun, was bedeutet das für den Einzelnen? Wir leben in einer Zeit grosser Dringlichkeit. Jedes Land hat eine Berufung, so auch die Schweiz. Es gibt Vieles, das geschehen muss. Auf der einen Seite brauchen wir eine fortschreitende Reinigung in unserem Leben, andererseits muss unsere Hingabe an unseren Gott wachsen. Gott sehnt sich danach, uns als Seine Partner hier in unserem Land einzusetzen. Er hat die Nationen zu uns in die Schweiz und nach Europa gebracht, damit diese Menschen den einzig wahren Gott kennenlernen und Errettung erlangen. Lasst uns beten für offene Herzenstüren – bei den eigenen Landsleuten, bei der eigenen Familie und bei allen Menschen, die in unserem Land leben. Denn es ist des Vaters tiefster Herzenswunsch, dass die Menschen gerettet werden. Jeder einzelne von ihnen.

Dunkle Zeiten und Ereignisse sollen nicht unseren Fokus vereinnahmen, denn die Entwicklung im Reich Gottes wird uns inspirieren und Freude bereiten.

Erika Steiner

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