2017 – 50 Jahre Aglow

Blog von Jane Hansen Hoyt, März 2016

Es mag ein bisschen früh erscheinen, jetzt an den 50. Jahrestag von Aglow zu denken, den wir im 2017 an der globalen Konferenz feiern werden. Dieses grosse Ereignis ist jedoch nur Monate entfernt und bei uns im Hauptbüro ist man bereits seit einiger Zeit am Planen und Vorbereiten!

Die Zahl 50 ist mit dem Heiligen Geist und Seinem Wirken verbunden. Wenn ich an das unglaubliche Wirken des Heiligen Geistes denke, das im Jahr 1967 in den Leben von Frauen begann und heute auch in den Männern wirkt, kommen mir die Tränen. Solch eine Arbeit, solch ein Dienst und solch eine Bewegung, die dem Test der Zeit standgehalten hat, konnte nur Gott allein bewirken! Aglow ist aus dem Nichts entstanden. Aglow hat keine anderen Dienste, Organisationen oder Trends kopiert. Aglow wird der grösste apostolische Auftritt auf der Erde war nachgesagt.

Ehrlich, wir waren damals einfach nur bestrebt, der Leitung des Heiligen Geistes an jeder Wegbiegung zu folgen. Kulturelle Veränderungen, die Frauenbewegung, wirtschaftliche Schwierigkeiten, Weltkrisen, Gemeindekrisen, Zeitverschiebungen, immer wieder andere Denkweisen und Zeitplanungen, die Gottes Volk auf der ganzen Welt so oft herausgefordert haben, taten dem Erfolg von Aglow keinen Abbruch. Nur Gott und das mächtige Wirken des Heiligen Geistes kann eine solche, von Ihm ins Leben gerufene Bewegung nicht nur weiterführen, sondern sogar noch zum Wachsen bringen und mit jedem Jahrzehnt noch stärker und lebendiger werden lassen. Heiliger Geist, wir ehren dich!

Aglow entstand aus der charismatischen Erneuerung in den 60er und 70er Jahren. Dennis Bennett, Autor von “Nine O’Clock in the Morning“ und Vater des Aufbruchs des Geistes war ein Freund und Nachbar. Ein geistreicher und charismatischer Mann, voller Eifer über die Erfahrungen, die sein Leben für immer verändert haben, dem ich gerne zugehört habe. Er war Pfarrer einer Episkopalkirche in Süd-Kalifornien, als seine Augen für das kraftvolle Wirken des Heiligen Geistes, das zu unserem Erbe als Gläubige gehört, geöffnet wurden. Es war eine Wahrheit, die explosionsartig in unser Bewusstsein und Leben gedrungen ist und nicht nur einzelne Leben, sondern ganze Denominationen berührt und vielen von ihnen neues Leben eingehaucht hat.
Ich bin in einer grösseren Denomination aufgewachsen und mein Zeugnis eines, wie es viele von euch haben. Ich kann mich an keine Zeit erinnern, wo ich nicht an Jesus Christus geglaubt hätte. Aber als ich die Taufe im Heiligen Geist empfangen habe, hat sich alles geändert. Alles was wahr war, alles, was ich über das Evangelium geglaubt, was ich in Seinem Wort gelesen habe, ja sogar das Gebet, wurde in einer neuen Art und Weise lebendig, die ich gar nicht beschreiben kann. Und das ist bis heute so.

Ich bin für den Heiligen Geist so dankbar. Immer und immer wieder danke ich Ihm für Seine Gegenwart in meinem Leben. Ich danke Ihm für Sein immerwährendes Wirken in mir, dass ich wachsen und mich verändern kann, dass Er mich herausfordert und mich auf ewigem Weg leitet. In diesen 49 und bald 50 Jahren haben wir an diesem ersten Glaubensbekenntnis festgehalten und die Wichtigkeit der Taufe im Heiligen Geist betont. Sie ist entscheidend für das Leben eines Gläubigen. Kürzlich habe ich wieder einmal die Schriftstellen in der Apostelgeschichte zu dieser wichtigen Erfahrung gelesen – immer wieder eine zentrale Erfahrung des Volkes Gottes.

Vergangenen Januar war ich in Rom an der Europäischen Aglow-Leiterkonferenz. Asher Intrater sprach über den Heiligen Geist. Er las aus Apostelgeschichte 1, 4-5:
„Und als er mit ihnen zusammen war, gebot er ihnen, von Jerusalem nicht zu weichen, sondern auf die Verheissung des Vaters zu warten, die ihr, sprach er, von mir gehört habt. Denn Johannes hat mit Wasser getauft, ihr aber werdet mit Heiligem Geist getauft werden nicht lange nach diesen Tagen.“


Asher fuhr fort und sagte:
Als Yeshua dies sagte, war es ein wenig mehr als 40 Tage nach der Auferstehung und etwa eine Woche vor der Ausgiessung des Heiligen Geistes. Das war das dritte Ereignis aus einer Serie von drei Ereignissen. Sie alle geschahen während biblischen Festtagen. Das erste war die Kreuzigung von Yeshua, dem Messias, die am Passahfest geschah. Das war der von Gott bestimmte Moment in der Geschichte, als Gott das Problem der Sünde der Menschheit löste. Nur wenige Tage später an einem anderen Festtag, am Omer, dem Darbringen eines Omer-Opfers, auferstand Yeshua von den Toten. Das war der Moment in der ganzen Geschichte, den Gott bestimmt hat, dass Er ein für alle Mal das Problem des menschlichen Todes löste.

40 Tage nach der Auferstehung, als Jesus über das Königreich Gottes lehrte, betonte er, dass wenn das Königreich Gottes kommen solle, etwas Spezielles geschehen musste. Er sagte den Jüngern, dass Er in den Himmel auffahren und Gott seinen Heiligen Geist auf sie ausgiessen würde. Ihr werdet mit dem Heiligen Geist getauft und mit Seiner Kraft und Seinem Feuer gefüllt werden.

Also am Passahfest hat Jesus das Problem der menschlichen Sünde gelöst. Mit Seiner Auferstehung von den Toten hat Er das Problem des menschlichen Todes gelöst. Und mit der Ausgiessung des Heiligen Geistes hat Gott die menschliche Bestimmung erfüllt.

Mit der Taufe des Heiligen Geistes ist die Menschheit an einen Ort der Bestimmung gekommen, einen Ort der Herrlichkeit, einen Ort der Fülle im Geist, wo wir Gottes Herrlichkeit und Sein Feuer in uns und über uns haben.

Das war ein zentrales Erlebnis des Volkes Gottes in der Bibel. Das ist Gottes Lösung für alle Probleme. Das ist Gottes Art. Es gibt keine politische oder militärische Macht und auch keine intellektuelle Macht, die menschliche oder weltliche Probleme lösen könnte. Nur die Kraft des Heiligen Geistes kann Menschenherzen verändern und die riesigen Probleme der heutigen Welt lösen.

Im Hinblick auf den 50. Jahrestag von Aglow bete ich als Präsidentin dieses grossartigen Werkes, dass wir fortfahren, mit einer frischen Salbung Schritte in die Zukunft zu machen. Mit einer neuen Erfahrung des Heiligen Geistes, einem erneuerten Sinn für unseren Auftrag und einer Kühnheit für Gott sollen wir von uns sagen können: “Diese, die den Erdkreis in Aufruhr versetzt haben, sind auch hierhergekommen!” Apg. 17,6b

“Und als sie gebetet hatten, erbebte der Ort, an dem sie versammelt waren, und alle wurden mit dem Heiligen Geist erfüllt und verkündigten freimütig das Wort Gottes.” Apg. 4,31

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